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São Joaquim Adventure Trail

Programm / Ablauf

Das Santa Barbara Tal Das Santa Barbara Tal Die Rodeos in Urubuci gehören zu den besten in Santa Catarin Die Rodeos in Urubuci gehören zu den besten in Santa Catarin Blumenpracht im Hochwald Blumenpracht im Hochwald

Erster Tag

 

Sie werden vom Flughafen in Florianópolis, der Haupt­stadt Bundes­staat Santa Catarina, abgeholt und fahren nach Urubici, dem Aus­gangs­punkt für Besuche des National­park São Joaquim (cirka 2½ Std). Unser Transfer ist normaler­weise auf 11:00 Uhr vor­mittags fest­gelegt. Während Florianó­polis auf einer Insel liegt, befindet sich Urubici auf dem Hoch­plateau, dem Planalto Serrano. Check-in im Urubici Park Hotel. Mittag­essen. Normaler­weise besuchen unsere Kunden dann ein Leder­waren­geschäft wo sehr schöne, kunst­hand­werk­lich her­gestellte, Artikel um das Pferd und das Reiten, zu fairen Preisen erstanden werden können. Wir empfehlen wasser­dichte Leder­stiefel mit Gummi­sohle, Gaucho Ponchos und Hüte, Reit­gerten und Lassos aus Roh­leder, Zaum­zeug uvm. Abend­essen und Über­nachtung.

 

Die Kleinstadt Urubici ist von familiärer Land­wirt­schaft und Vieh­zucht geprägt. Rinder­haltung, Obst-und Gemüse­anbau, Forell­enzucht, Mate­tee und Honig­produktion, die u.a. nach Deutsch­land exportiert wird, sind die wichtigsten land­wirt­schaft­lichen Aktivi­täten. Die Region ist einer der größten Äpfel­produ­zenten Brasiliens (Sorten Gala und Fuji), mit hohem Export­anteil. Da es keinerlei Industrien gibt ist die gesamte Region frei von Umwelt­ver­schmutzung. Von November bis Mai finden hier nahezu jedes Wochen­ende regionale, nationale und inter­nationale Rodeos und Lasso-Wett­bewerbe statt. Auf diesen bunten Ver­anstal­tungen können die Besucher herrliche Pferde, groß­artige Reiter, feinste Leder­arbeiten bewundern, regionale Spe­ziali­täten, Gerichte und Getränke aus­probieren. Dazu hört man reichlich gute Volks­musik, denn immerhin befinden wir uns ja in Brasilien wo Musik ein fester Bestand­teil des Lebens ist. Kurz gesagt: Urubici ist das ländliche Brasilien von seiner besten Seite:

 

KEINE GROßSTADTGEWALT
(FAST) KEINE DROGEN
(FAST) KEINE KRIMINALITÄT


Besuch bei der Apfelernte Besuch bei der Apfelernte An Wasser fehlt es nicht im São Joaquim Nationalpark An Wasser fehlt es nicht im São Joaquim Nationalpark Abritt in der Morgensonne: ein herrlicher Reittag liegt vor uns Abritt in der Morgensonne: ein herrlicher Reittag liegt vor uns
Das Berdorf Urubici im Tal des Rio Canoas Das Berdorf Urubici im Tal des Rio Canoas

 

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Zweiter Tag

 

Sie stehen früh auf, denn ein langer Tag und ein faszi­nieren­des Reiter­lebnis erwartet Sie. Er beginnt zunächst mit einem Früh­stück das Mittag­essen und Abend­essen zugleich sein könnte. Inzwischen sind die Pferde ge­sattelt. Das Gepäck wird mit dem Jeep vor­gefahren. Die Maul­tiere werden auf tra­dio­nelle Weise, mit spe­ziellen Holz­trage­gestell und Stroh­matten bepackt, wobei die Ladung wird mit Rinder­haut abgedeckt wird. Aufbruch gegen 8 Uhr. Öfters findet sich der Bürger­meister von Urubici persönlich ein um der Gruppe einen guten Ritt und Auf­enthalt zu wünschen. Die Dörfler grüßen freundlich während die Gruppe durch das Dorf und in Richtung Cachoeira do Avencal reitet. Entlang eines romantisch daher­flie­ßenden Baches, dem Rio Capoeira, führt der leichte Ritt zunächst durch schöne Arau­karien­wälder. Dann geht es aller­dings steil hinauf auf ein Hoch­plateau, was den Pferden einiges abverlangt. Wir sind in der Region des Morro Azul, des Blauen Berges. Hier hört man regel­mäßig den trompeten­ählichen Ruf der Siriema-Vögel (Cariama cristata) lässt seinen. Seine bevorzugte Beute sind Schlangen. Durch ihr Feder­kleid farblich perfekt getarnt, sind sie schwer zu beob­achten. Ein weiterer Vogel uns mit seinem Gekreisch von seinem Nest fern­halten will, ist der Cayenne­kiebitz (quero-quero / Vanellus chilensis). In den tieferen Höhen­lagen können andere typische süd­brasilia­nische Vogel­arten beobachtet werden, wie bei­spiels­weise der Azur­blau­rabe (gralha azul / Cyanocorax caeru), vielleicht sogar die arten­geschützte Prachtamazone (papagaio charão / Amazona pretrei).

 

Der Wasserfall Cascata do Funil Der Wasserfall Cascata do Funil
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Unterwegs kommen wir an 2 Gehöften vorbei. Wir machen hier und dort bei Freunden einen kurzen Stop, trinken Café und auch für ein Schwätzchen ist immer Zeit. An einem Bergbach, der in den Wasser­fall Cascata do Funil mündet, machen wir im Schatten von Pinus americanus Mittags­pause. Danach geht der Ritt weiter bergauf. Eine kurzer Auf­ent­halt für Pferd und Reiter am Wasser­fall Avencal, wird genutzt um Fotos von dem über 100 m hohen Wasser­fall zu schießen. Am späten Nach­mittag erreichen wir die Jausen­station unseres Freundes Carlito, die Pousada Vale da Neblina und unser 1. Etappen­ziel. Hier gibt es zur Begrüßung immer ein kaltes Bier. Absatteln, frisch machen, Abend­essen, story-telling, müde ins Bett fallen. Tages­pensum etwa 15 km, über­wiegend bergauf geritten, cirka 6½ Stunden im Sattel. Boa noite!

 

Verdienter Feierabend nach einem harten Arbeitstag Verdienter Feierabend nach einem harten Arbeitstag

 

Unsere Unterkunft: Gemütliches Chalet von Vale do Neblina Inn Unsere Unterkunft: Gemütliches Chalet von Vale do Neblina Inn Unterwegs in der herrlichen Berglandschaft von Santa Barbara Unterwegs in der herrlichen Berglandschaft von Santa Barbara

 

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Dritter Tag

 

Gegen 8 Uhr wird das Frühstück sozusagen ans Bett gebracht, d.h. ins Chalet geliefert. Dann geht es weiter in die Berge hinauf und zwar zu den Campos de Altitude, den Hoch­weiden. Der Aufstieg ist besonders für die Pferde be­schwerlich. Oben ange­kommen und nach einer Rast für die Tiere, laden ebene Berg­wiesen zum Kantern ein. Das Mittag­essen, üblicher­weise ein deftiges Stück Fleisch über dem offenen Feuer gegrillt, nehmen wir erneut an einem ver­träumten Berg­bach unter schattigen Weiden­bäumen ein. Bei Regen bietet eine inzwischen nicht mehr aktive Fazenda Schutz. Es folgt eine Siesta die nicht zu lange dauern darf, denn es liegt noch eine rechrt lange Strecke vor der Gruppe.

 

Von hier aus führt uns der Abstieg zur Fazenda Conta Dinheiro, der Geldzähl-Farm, eine weitere kuriose Geschichte, die Sie sich jedoch besser persönlich vor Ort erzählen lassen. Gelegent­lich begenet man Wald­arbeitern die hier die Blätter des ein­heimischen Mate Baumes abziehen. Bevor die Fazenda erreicht wird gilt es ein sich lang hinziehendes steiles Stück Weges zu über­winden. Danach haben die Pferde sich die fette Weide um die Fazenda redlich verdient. Nach dem Frisch­machen und vor dem Abendessen wird ein traditioneller Chimarrão mit Matetee, der schon erwähnten Spezia­lität des südlichen Süd­amerikas gereicht. Heute kocht Rosi, Zorro Elvios Frau und unsere Gast­geberin. Sie hat Gott sei Dank von der „Nouvelle Cuisine“ nie etwas gehört. Über­nachtung auf der Farm Conta Dinheiro. (Reitzeit: 7 Stunden)

 

 

Natürliche Expresso Maschine: Camargo heißt unser Capucchino Natürliche Expresso Maschine: Camargo heißt unser Capucchino Ein schöner Wintertag in den Cayambora Bergen Ein schöner Wintertag in den Cayambora Bergen Die Cayambora Canyons Die Cayambora Canyons
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Vierter Tag

 

Zu Ihrem heutigen Frühstück bekommen Sie einen Carmargo-Kaffee mit frischer, direkt in ihre Tasse gemolkener, Kuhmilch serviert. Nach diesem Geschmacks­erlebnis werden Sie jeden italienischen Capuccino verschmähen. Sie verlassen Conta Dinheiro gegen halb neun und brechen, auf aus­gewechselten Pferden, zum Hoch­land der Chapada da Macela auf, einer Region, die ihren Namen einer Heil­pflanze verdankt, deren Tee als Heilmittel gegen Gastritis, Magen­beschwerden und ähnliche Krank­heiten verwendet wird. In der Blüte­zeit im Oktober und November stehen die grünen Hoch­felder in Kontrast mit den hellen Gelb der Macela. Auch hier, auf den aus­gedehnten Weide­flächen sind wieder herrliche Galoppaden möglich.

 

Vorbei an der Fazenda do Baú, einem Jahr­hundert alten Besitz, geht es direkt auf de Gipfel des Morro do Gado Quebra, was soviel wie „abstür­zendes Vieh“ heißt. Von hier oben aus ist bereits unten im Tal die Fazenda Salgado, die ehemalig Farm unseres Reit­führers Zorro Elvio zu sehen. Wir kommen nun in ein traumhaft schönes Hoch­land und reiten an steilen Abgründen vorbei in Richtung der Cayambora Canyons, von wo man an klaren Tagen einen atem­beraubenden Ausblick, bis hinunter zur Küste Santa Catarinas hat. Um hierher zu gelangen reitet man über die höchsten Erhebungen der Region und muss mehrmals den Pelotas Fluss durchqueren. An geeigneter Stelle, entweder direkt am Rand des Canyons oder an einem kristall­klaren Gebirgs­bach, der sich einige Kilo­meter talwärts zum Rio Pelotas mausert, wird das Mittag­essen von den Guides zubereitet. Es gibt Churrasco, brasilia­nische Grill­spieße vom offenen Feuer. Schattige Araukarien laden zu einem Nickerchen ein. Die Rück­kehr zur Conta Dinheiro führt über hohe Gebirgs­kämme und man merkt den Pferden an, dass sie sich heimischen Terrain nähern. Diese Region ist unter anderem auch das Zuhause des Berg­löwen oder Pumas (Felis concolor). Wenn das Feuer im Kamin knistert wird zu Abend gegessen. (Reitzeit: 7 Stunden)


Mittags gibt's Selbstgeschlachtetes vom improvisierten Grill Mittags gibt's Selbstgeschlachtetes vom improvisierten Grill Magischer Ritt durch Nebelwald Magischer Ritt durch Nebelwald Hallo, wie gehts Euch denn so? Hallo, wie gehts Euch denn so?
Rast an einem alten Bergfriedhof im Hochland Rast an einem alten Bergfriedhof im Hochland

 

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Fünfter Tag

 

Wir verbringen einen weiteren Tag in der sanften Hügel­land­schaft der Conta Dinheiro ranch, wobei heute eine etwas leichtere Gang­art angesagt ist. Abwechslung ist jedoch trotzdem wieder das Motto. Zum Beispiel muss sich die Gruppe durch dichten Urwald, bestehend aus Dicksonia Riesen­farnen und Bracatinga Wald schlagen. Auf den weiten Flächen der Hoch­weiden dagegen können herrliche Kanter eingelegt werden. An einem verlassenen Berg­friedhof machen wir eine kurze Rast. Hier sind Menschen schon Anfang des vorigen Jahr­hunderts beerdigt worden. Es gibt auch Geschichten, die am Besten abends am Kamin erzählt werden, wie die Menschen in der damaligen Zeit und in dieser Umgebung, auf oft tragische Weise zu Tode kamen. Auf dem Morro Careca, oder Kahler Hügel, der auf 1700 m Höhe kommt, erlebt man einen un­glaub­lichen 360º Weitblick. Ein Besuch beim Nachbar ist auch vor­gesehen. Ein Pläuschen und eine Tasse Kaffee sind immer will­kommen. Immer wieder kommt auch ds Thema Berg­löwe (Puma), der in dieser Fels- und Wald­land­schaft sein zu Hause hat, hoch, und die Farmer tauschen sich über geschlagene Kälber und Schweine aus.

 

Der Rundritt lässt uns am frühen Abend wieder zurück sein. Vor dem Abend­essen ist Zeit für einen ent­spannenden Caipirinha oder auch einen anregen Chimarrão. Gelegentlich gesellt sich unser Freund Zé da Gaita hinzu und sorgt mit tradi­tioneller Akkordeon­musik der Hochland-Gauchos für Stimmung. Ein schöner Tag, viel gesehen und 5 Stunden Super-Reiterlebnis!

 

 

Durchquerung des Rio Pelotas Durchquerung des Rio Pelotas Conta Dinheiro Farm: Früher Abritt bei herrlichem Sonnenschein Conta Dinheiro Farm: Früher Abritt bei herrlichem Sonnenschein
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Sechster Tag

 

Neu auf unserem Trail ist der Ablauf der nächsten Tage. Heutiges Ziel ist die Mena Ranch, in einer Region die Cadet genannt wird Es liegt ein relativ langer Reit­tag vor uns, den wir mit frischen Pferden angehen. Unterwegs wieder sehr wechsel­haftes Panorama und Terrain. Wir kommen vorbei an den Strom­schnellen und Wasser­fall des Rio Lavatudo, der später mit dem Rio Pelotas zusammen­fließt und den Rio Uruguay formt. An dieser land­schaft­liche sehr schönen Stelle bereiten wir unser Mittag­essen, naturlich wieder am offenen Feuer. Die Vege­tation bietet auch hier eine Anzahl von Nutz-und Heil­pflanzen wie auch viele wild­wachsende Früchte, vor allem ganz leckere Brom­beeren, Him­beeren und Guaven zahlen. So dass immer mal wieder die Rösser kurz am Zügel gehalten werden um zu pflücken. Der Geschmack dieser Wild­früchte ist einfach einmalig. Das darf und muss man sich nicht entgehen lassen. Die Zeit haben wir immer. Interessant auch die Bracatinga-Wälder (Mimosa scabrella). Diese Bäume stoßen in einer bestimmten Jahres­zeit eine Flüssig­keit aus die von Bienen auf­genommen und aus welcher ein ganz hervor­rangend schmeckender Honig gewonnen wird. Am späten Nach­mittag erreichen wir die Fazenda da Mena, die, wie könnte es anders sein, ebenfalls zum Besitz der Groß­familie um Elvio und Rosi zählt. Eine andere Fazenda, eine andere Ein­richtung, aber den gleich guten Caipi von Rosi und das her­vor­ragende Abend­essen runden diesen sieben­stündigen Reittag gelungen ab.

 

 

Stromstellen des Rio Lavatudo Stromstellen des Rio Lavatudo Köchin Salete in läuft zu Höchstform auf Köchin Salete in läuft zu Höchstform auf

Siebter Tag

 

Wir müssen heute nicht ganz so früh aufstehen, da ein leichter und kurzer Rei­ttag, mit etwa 5 Reit­stunden, vor uns liegt. Unser Ziel ist die Jararaca Region und dort die Fazenda Vale dos Rios. Wir kommen vorbei an den Strom­schnellen des Rio Lavatudo, ein Fluss der zusammen mit dem Rio Pelotas, den größeren Rio Uruguay bildet. Am Ufer richten wir unsere Feld­küche ein und grillen unser schon obli­gatori­sches Churrasco. Zum Nickerchen murmeln die Strom­schnellen, was Körper und Seele gut tut. Nach­mittags erreichen wir dann die neue Farm unseres Reit­führers Zorro Elvio. Hier wird zuerst einmal abge­sattelt, die Pferde gestriegelt, versorgt und mit großem Dank auf die Weise ent­lassen. Inzwischen hat Rosi den Café­tisch gedeckt. Es gibt, unter anderem, hausgemachten Streusel­kuchen, hier Cuca genannt, krosse Käse­rollen und ein­heimischen Bienen­honig. Mit dem Jeep geht es dann zur Pousada Fazenda Vale dos Rios. Die Fahrt dauert etwa 10 Minuten und führt über aben­teuer­liche Erd­straßen und mitten durch einen Fluss. Unsere Gast­geber sind das Ehepaar Rogerio und Salete. Salete übrigens auch eine her­vor­ragende Köchin. Zimmer beziehen, duschen, Kleider wechseln und entspannen. Danach Abend­essen und Übernachtung.

 


Nicht geplant: Freundliches Zusammentreffen während des Trails Nicht geplant: Freundliches Zusammentreffen während des Trails

Aufpassen: Abstieg auf nassem Felsgestein ist eine schlüpfrige Angelegenheit Aufpassen: Abstieg auf nassem Felsgestein ist eine schlüpfrige Angelegenheit Nach dem Ausritt: Ein Caipirinha zum Relaxen Nach dem Ausritt: Ein Caipirinha zum Relaxen

 

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Achter Tag

 

Die Jararaca oder Bothrops jararaca ist eine giftige Art der Lanzen­otter, eine Schlange die früher hier in der Gegend sehr verbreitet war. Die aufkommende Rinder­zucht aller­dings hat zur Dezimierung der Art geführt. Heute soll es auf den Berg Morro Taipinha, cirka 1730 m NN gehen. Ein anstrenger aber traumhafter schöner Berg­ritt. Es geht durch Gestrüpp, Unter­holz und dichten Urwald. Oft ist das Weiter­kommen nur mit Hilfe der Machete möglich. Öfters liegt ein Baum quer über den Einzig möglichen trail. Der muss dann irgendwie beiseite geschaft werden. Immer wieder müssen Sumpf­flächen umritten werden. Hier merkt man wieder, wie außer­ordentlich wichtig ein erfahrener, einheimischer Führer ist. Auf dem Gipfel angekommen werden wir mit einem groß­artigen 360º Rund­blick belohnt. Der ideale Platz für eine Siesta. Die Pferde empfinden das sicher etwas anders, aber dafür dürfen auch sie jetzt eine größere Pause einlegen. Hier oben entspringt aus dem nackten Gestein ein herr­licher Quell mit Mineral­wasser das Perrier oder gar Apollinaris gerne hätten. Uns dient es zur Er­frischung. Auch der frisch gebraute Café aus der Polaca, schmeckt mit diesem Wässerchen nochmal so gut. Nach cirka 6-stündigem ritt, sind wir am späten Nachmittag wieder zurück. Das übliche Prozedere folgt: Pferde versorgen, duschen, eine Caipirinha zum Relaxen. Dann folgt das Abend­essen und eventuell ein Plausch auf der Veranda, je nach Belieben, privat oder mit den Gastgebern.

 

 

Monte Alegre Berg: Großartige Berglandschaft mit herrlicher Weitsicht Monte Alegre Berg: Großartige Berglandschaft mit herrlicher WeitsichtSonnenunergang über der Conta Dinheiro Farm Sonnenunergang über der Conta Dinheiro Farm Prähistorische Steingravuren Prähistorische Steingravuren
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Neunter Tag

 

Unser letzter ganz­tägiger Reit­tag beginnt, wie üblich, mit einem üppigen Frühstück. Heute wollen wir es nochmal richtig packen. Es soll auf den zweihöchsten Berg in der Großregion Urubici gehen, nämlich auf den Monte Alegre, mit seinen gemessenen 1768 m NN. Es wird ein längerer Ritt, der Reiter und vor allem auch die Pferde, die offen­sichtlich zu Berg­ziegen mutieren, recht fordert. Es gibt keine Wege, keine trails, alles ist über­wuchert und man könnte schnell die Orientierung verlieren, wenn wir nicht Zorro Elvio und vielleicht auch Rogerio dabei hätten. Von der Berg­kuppe aus übersieht man riesige Ländereien, die vor cirka 150 Jahren zum größten Teil Elvios Ur­groß­vater gehörten. Wir reiten zurück zur Fazenda wo ein Abschieds­essen auf uns warten, bei welchem natürlich auch Elvio und Rosi nicht fehlen dürfen. An diesem letzten Abend kommen alle nochmal auf der Veranda zusammen um über die schöne Zeit die hinter uns liegt, zu reflektieren. Freund­schaften werden geschlossen, Adressen aus­getauscht. Allen eine gute Nacht. Heutiges Pensum: 6½ Stunden im Sattel.

 

 

Zehnter Tag

 

Nun geht es ans Koffer­packen und sich für die Abfahrt zum Flughafen nach Florianó­polis fertig machen. Da wir wieder durch Urubici fahren müssen haben wir Gelegenheit die prähistorischen Stein­gravuren zu besichtigen, die bis heute nicht schlüssig von der Wissen­schaft erklärt sind. Wer hat noch nicht und will nochmal das Leder­geschäft besuchen, für Andenken oder ähnliches, hat jetzt noch eine letzte Chance. Wir empfehlen unseren Gästen einen Flug ab Florianó­polis am späten Nachmittag

 

Ende

 

 

 

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Anmerkungen

 

Wir bieten unseren Gästen diverse Verlängerungsbausteine, zum Beispiel:

 

Strandreiten am traumhaften Praia do Rosa Strand mit ebenso traumhaften Unterkünften in herrlicher Strandlage. Im Monat Oktober können Sie hier Franca- bzw. Glattwale hoch zu Ross, vom Strand aus beobachten und fotografieren! Ansonsten steht ihnen der Rest Brasiliens offen:

 

 

Sagen Sie uns einfach worauf Sie Lust hätten. Sie bekommen von uns umwendend professionelle Anwort.

 

 

Nicht nur Criollos, auch Quarter-Horses sind beliebt Nicht nur Criollos, auch Quarter-Horses sind beliebt

Pferde

 

Die Pferde sind Crioulo / Quarter-Horse oder Crioulo / Manga-Larga Einkreuzungen und in der Region heimisch, d.h. sie sind sehr kräftig, ausdauernd und haben sich im Gebirge, wo sie zuhause sind, bewährt. Sättel mit 2-3 Schafsfellen als Unterlage und Zaumzeug (Kandare) sind regional typisch. Geritten wird nach westernart.

 

 

Gangart

 

Unter Berücksichtigung der reiterlichen Fähigkeiten der Teilnehmer werden alle Gangarten geritten.

 

 

Schwierigkeitsgrad

 

B-D

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