Der Boss. Spaß haben und dabei Geld verdienen ist sein unverschämtes Motto. Ein Workaholic mit einem durchschnittlichen Arbeitstag von 12 Stunden! Ist gerne mit den Gästen unterwegs (daher der Spaß).
Office Manager und die rechte Hand vom Boss. Wird nie krank, immer gut drauf (klar, kommt aus Berlin) unersetzbar - ohne sie läuft nichts.
Hat die Website kreiert die Sie gerade bewundern. Ein Mann mit Hirn und Ambitionen, dabei bescheiden. Redet wenig, erledigt viel.
Vor etwa 10 Jahren passierte es, auf einer dieser Reisen die ich regelmäßig unternehme um Informationen über das „andere Brasilien“ zu sammeln. Ein Brasilien, dass im Ausland nicht bekannt ist und auch in den meisten Reiseführern keine Erwähnung findet.
Besonders angetan war ich von dem Hochland Santa Catarinas, Teil des Serra Geral Massivs in Südbrasilien und der weiten Savannenlandschaft des Pantanals, dem tierreichsten Gebiet Amerikas. Ich wunderte und zugleich freute ich mich, dass die Region auch bei ausländischen Veranstaltern für Reiterreisen total unbekannt war, obwohl hier die besten Voraussetzungen für Reitabenteuer jeder Art gegeben waren. Ich sah meine Chance.
Es ging zunächst darum ein Konzept zu entwickeln, dass Reiter aus aller Welt dazu bewegen sollte Brasilien als Reiterland „par excellence“ überhaupt wahrzunehmen. Das war und ist auch immer noch nicht einfach. Dieses Angebot besteht aus erlebnisreichen Reitertrails von bis zu 10 Tagen und stationären Aufenthalten auf Farmen und Ranches im Landesinneren, dort wo die Welt sich rund ums Pferd dreht. Wir wollen weniger den Herrenreiter als vielmehr Menschen erreichen, denen der Kontakt mit Rinderhirten hier Gaúchos oder Peões genannt, der Ranch-Alltag, Traditionen, Feste, Rodeos, und eine unverfälschte und kontrastreiche Natur wichtiger sind als Luxus und Komfort. Zuverlässige, ausdauernde und heimisch gezogene Pferde, Crioulos, Crioulo Einkreuzungen, Mangalargas oder Campolina machen für uns mehr Sinn als reinrassige Araber, Lusitanos oder Quarter-Horses.
Um nun Idee und Konzept in ein reibungslos funktionierendes Reitabenteuer umzusetzen brauchte ich Partner vor Ort. Also unternahm ich noch einige Reisen, nicht nur um die schönsten Orte für die Ritte ausfindig zu machen, sondern auch um vertrauenswürdige Trailführer, Guides und Gastgeber kennenzulernen und vor allem Trails zu reiten und auszukundschaften, die es bis anhin nicht gab und jetzt feste Bestandteile unseres Angebotes sind. Wenn man all den positiven und begeisterten Kommentaren unserer Kunden Glauben schenkt, habe ich Beide gefunden. Ich stelle vor:
Reiterreisen in Brasilien mit
Trailführer und Gastgeber des São Joaquim Trails und Aufenthalt. Wie ein Kunde es einmal ausdrückte: Das ist der Mann, den ich gerne in meiner Nähe hätte, sollte sich eines Tages der unsägliche Fall eines Atomunglückes in meiner Nähe ereignen. „Zorro“ Elvio lacht auch nach einem 18 stündigen Arbeitstag noch herzlich. Zuverlässig, immer hilfsbereit und aufmerksam.
Seine Ehefrau. Macht alles, fährt Trucks, reitet, produziert Brot, Butter, Käse selbst und kocht himmlisch auf Ihrem alten mit Holz geheizten Eisenofen. Aber aufgepasst: Rosi ist eine trickreiche Kartenspielerin.
Besitzer der Pantanal Fazenda. Ein erfolreicher Großrancher und seine Frau das Organisationstalent. Beiden kommt der Wunsch der Gäste einem Befehl gleich. Rita ist eine hervorragende Kennerin der Fauna des Pantanals. Außerdem Mitinitiatorin eines umfassenden Sozialprojektes der „Escola Pantaneira“.
Vorarbeiter auf der Pantanal Fazenda und unser Pantaneiro-Guide. Freundlich, ruhig, stark und zuverlässig. Raucht nur Selbstgedrehte mit schwarzem Tabak und Maisblättchen.
Peão und unser Pantaneiro-Guide. Immer zu einem Spaß bereit, hat viele Pantanal-Stories auf Lager. Sehr aufmerksam und freundlich.
Fernando
Jurandi
Sohn einer Großrancherfamilie und unser Gastgeber auf der Fazenda Pouso Alto. Begleitet öfters die Gäste selbst auf den Ausritten in die Umgebung, kümmert sich um alles persönlich und es gibt nichts was er nicht für seine Gäste tun würde.
Wildlife Guide und Mädchen für alles auf der Fazenda Pouso Alto. Kann im Dunkeln sehen und erkennt ein Tier in 4 km Entfernung aus dem holprigen Jeep den er selbst fährt.